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Bürgerbus Wendlingen

Bürgermeister Weigel begrüßt den 25.000 Fahrgast im Bürgerbus.

Bürgerbus Wendlingen
Er läuft und läuft und läuft. Nach zwei Jahren und 2 Monaten konnte Bürgermeister Steffen Weigel im Beisein von Jürgen Steffen, dem Beirat für den Bürgerbus beim Bürgerverein, Hans Blumenstock, Mitglied des Leitungsteams und dem Fahrer Gerhard Schreiber Frau Ruth Herdtle als 25.000sten zahlenden Fahrgast begrüßen.

 

Tatsächlich so Fred Schuster anlässlich des routinemäßigen Fahrertreffens, an dem 26 der derzeit 44 Fahrerinnen und Fahrer teilnahmen, sind aber schon rund 15% mehr Fahrgäste befördert worden. Dies liegt an der kostenlosen Beförderung von Schwerbehinderten, von Kindern unter 6 Jahren und von Fahrgästen mit Verbundticket. Neben Informationen aus dem Bürgerbus-Landesverband proBürgerBus Baden-Württemberg e.V., dessen Geschäftsführer Schuster ist und der seinen Sitz in Wendlingen am Neckar hat, und allgemeinen Hinweisen zum Fahrzeug und Betrieb erwarteten die Fahrer vor allem Informationen zum mit Spannung erwarteten Modellversuch e-Bürgerbus des Landes Baden-Württemberg, an dem Wendlingen am Neckar neben Salach, Uhingen und Ebersbach teilnimmt. Benedikt Krams, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Stuttgart und Projektleiter, stellte an diesem Abend Versuchsziele und Ablauf vor. Das Land wolle im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität Baden-Württemberg mit diesem Versuch die Basis für einen zukünftigen breitgefächerten Einsatz von e-Bürgerbussen schaffen. Die Erkenntnisse sollen helfen, Angebote und Förderung zu optimieren und Interessenten wichtige Basisinformationen für ein erfolgreiches Gelingen eines solchen Bürgerbusbetriebs zu liefern. In ersten Schritten wurden auch in Wendlingen am Neckar bereits Ist-Analysen und Fahrgastbefragungen durchgeführt. Derzeit laufen die Befragungen der Fahrer. Parallel dazu ist das Land im Beschaffungsprozess für einen ausschließlich elektrobetriebenen Bus, der allerdings mit den derzeitig noch gegebenen Einschränkungen – nur 6 oder sieben Sitzplätze und keine Niederflurigkeit – beschafft werden muss. Der Bus wird dann nach Lieferung jeweils für ca. ein halbes Jahr in den jeweiligen Kommunen eingesetzt. Hierfür wird das Land auch jeweils eine Stromtankstelle herstellen.


Bürgermeister Steffen Weigel dankte den Fahrern für ihr beispielhaftes Engagement und freute sich, dass Wendlingen mit seinem erfolgreichen Modell noch Eingang in das Landesprojekt gefunden hat. Interessenten können zu diesem Projekt auch auf der Homepage www.e-buergerbus.de weitere Informationen finden. Das Projekt wird neben den Mitteln des Landes Baden-Württemberg auch von verschiedenen Bundesministerien finanziell gefördert.